Unsere Leistungen für Kanzleien
Eine Kanzlei lebt von Vertrauen. Ihre Mandanten vertrauen Ihnen sensible Daten an, und Sie brauchen IT, die dieses Vertrauen nicht gefährdet.
Wir betreuen Kanzleien in Wien mit allem, was dazugehört:
Server & Netzwerk: Advokat läuft auf einem lokalen Server? Wir sorgen dafür, dass er zuverlässig funktioniert. Updates, Monitoring, Performance-Optimierung. Wenn Sie auf einen neuen Server migrieren müssen, übernehmen wir das, inklusive Datenbank, Konfiguration und Test.
Backup & Datensicherung: Mandantenakten sind unwiederbringlich. Wir richten automatische, verschlüsselte Backups ein, lokal und optional zusätzlich auf einen zweiten Standort. Mit Veeam sichern wir Ihren gesamten Server, nicht nur einzelne Dateien. Im Ernstfall stellen wir Ihr System innerhalb von Stunden wieder her, nicht Tagen.
Netzwerk & Sicherheit: Firewall-Konfiguration mit pfSense oder Fortigate, segmentiertes Netzwerk (Gäste-WLAN getrennt vom Kanzleinetz), VPN für sicheren Fernzugriff. Das klingt technisch. Für Sie bedeutet es: Ihre Daten bleiben dort, wo sie hingehören.
WebERV & Zertifikate: Der elektronische Rechtsverkehr muss funktionieren. Wir kümmern uns um die Einrichtung, Zertifikatserneuerung und Fehlerbehebung.
Arbeitsplätze: Einrichtung neuer PCs, Drucker, Scanner. Software-Installation. Wenn ein Mitarbeiter ein Problem hat, ruft er direkt bei mir an, nicht bei einer anonymen Hotline.
Warum Kanzleien zu viel für IT zahlen
Ich sehe es bei fast jeder Kanzlei, die zu uns wechselt: Microsoft 365 Business Premium für alle, Adobe Acrobat Pro auf jedem Rechner, ein überdimensionierter Server, und ein IT-Dienstleister, der €120/Stunde verrechnet und trotzdem nicht erreichbar ist.
Konkretes Beispiel: Eine Kanzlei mit 8 Arbeitsplätzen zahlt für Microsoft 365 Business Standard €12,50 × 8 = €100/Monat, dazu Adobe Acrobat Pro €24 × 8 = €192/Monat. Das sind fast €3.500/Jahr nur für Office-Software und PDF-Bearbeitung.
Was die meisten dieser Kanzleien tatsächlich nutzen: Word für Schriftsätze, Excel für eine Handvoll Tabellen, Outlook für E-Mail, und PDF zum Unterschreiben. Für diese Anforderungen gibt es Alternativen, die €0 kosten.
Wir verkaufen keine Lizenzen und verdienen keine Provisionen. Wenn Microsoft 365 für Ihre Kanzlei die richtige Lösung ist, sagen wir das. Wenn LibreOffice und ein lokaler Mailserver reichen, sagen wir das auch. Sie entscheiden.
Open-Source-Alternativen für Kanzleien
Nicht alles lässt sich ersetzen, aber mehr, als die meisten denken.
LibreOffice statt Microsoft Office: Für Schriftsätze, Korrespondenz und einfache Tabellen ist LibreOffice eine vollwertige Alternative. Writer öffnet .docx-Dateien, Calc öffnet .xlsx. In 90% der Kanzlei-Anwendungsfälle merken Sie keinen Unterschied. Ersparnis bei 8 Arbeitsplätzen: €1.200/Jahr.
PDF-Bearbeitung ohne Adobe: Für das Zusammenführen, Aufteilen und Kommentieren von PDFs gibt es kostenlose Tools. Nur wenn Sie regelmäßig PDF-Formulare erstellen oder umfangreiche OCR brauchen, ist Adobe die bessere Wahl.
E-Mail & Kalender: Hier wird es ehrlich gesagt schwieriger. Wenn Ihre Kanzlei stark auf geteilte Kalender, gemeinsame Kontakte und nahtlose Outlook-Integration angewiesen ist, bleibt Microsoft Exchange oft die pragmatische Lösung. Wir können Exchange aber auch lokal hosten, und Ihre Daten bleiben dann in Ihrer Kanzlei.
Wo wir NICHT zu Open Source raten: Advokat und WebERV sind Spezialsoftware ohne FOSS-Alternative. Und wenn Ihre Kanzlei intensiv mit Gerichten und Partnern formatierte Word-Dokumente austauscht, kann Microsoft Office die sicherere Wahl sein. Ehrlichkeit geht vor Ideologie.
DSGVO: Mehr als ein Schlagwort
Für Kanzleien ist Datenschutz keine Option, sondern Berufspflicht. Das Mandantengeheimnis nach §9 RAO geht sogar über die DSGVO hinaus.
Was das für Ihre IT bedeutet:
- Verschlüsselung: Festplatten, Backups und Datenübertragung müssen verschlüsselt sein. Wir richten BitLocker, VPN und verschlüsselte Backups ein.
- Zugriffsrechte: Nicht jeder Mitarbeiter braucht Zugriff auf alles. Wir setzen granulare Berechtigungen um: wer darf welche Akten sehen?
- Datenspeicherung: Wo liegen Ihre Mandantendaten? Auf einem US-Cloud-Server? Auf einem lokalen Server in Ihrer Kanzlei? Wir helfen Ihnen, Daten dort zu speichern, wo Sie die Kontrolle behalten.
- Löschkonzept: Die DSGVO verlangt, dass Daten gelöscht werden, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Für Kanzleien gelten gleichzeitig Aufbewahrungsfristen. Wir helfen, beides unter einen Hut zu bringen.
Ab September 2026 verschärft das NIS2-Umsetzungsgesetz (NISG) die Anforderungen an IT-Sicherheit zusätzlich. Ob Ihre Kanzlei betroffen ist, hängt von Größe und Mandantenstruktur ab. Wir klären das gerne mit Ihnen.
Warum chilli IT für Ihre Kanzlei
Transparente Preise: €80/Stunde, €79/Monat pro Arbeitsplatz im Betreuungsvertrag. Auf unserer Website. Schwarz auf weiß. Vergleichen Sie das mit Ihrem aktuellen IT-Dienstleister.
Direkt mit dem Chef: Wenn Sie anrufen, gehen nicht drei Leute dazwischen. Ich kenne Ihre Infrastruktur persönlich und kann sofort helfen, nicht erst nach einer internen Weiterleitung.
Keine Bindung: Monatlich kündbar. Ich will Kunden, die bleiben, weil die Arbeit stimmt, nicht weil sie vertraglich gefangen sind.
Branchenkenntnis: Ich betreue Kanzleien in Wien seit Jahren. Advokat, WebERV, DSGVO: das ist Alltag, nicht Neuland. Sie müssen mir nicht erklären, was ein ERV-Zertifikat ist oder warum Ihr Advokat-Server nach einem Windows-Update nicht mehr startet.
Ehrliche Beratung: Wenn Ihre aktuelle Lösung funktioniert, sage ich Ihnen das. Ich empfehle keinen Serverwechsel, den Sie nicht brauchen, und keine Software, an der ich verdiene. Sie bekommen die Lösung, die für Ihre Kanzlei am besten ist, auch wenn die kostenlos ist.